Satzung

des Spiel- und Sportvereins Eiershausen 1921 e.V.

Der Verein führt den Namen Spiel- und Sportverein Eiershausen 1921 e.V.
Sitz des Vereins ist in 35713 Eschenburg – Eiershausen.

Der Verein wurde am 10. Mai 1921 gegründet und ist eingetragen in das Vereinsregister
beim Amtsgericht in Wetzlar.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abchnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • die Abhaltung von geordneten Sport- und Spielübungen im Bereich Fußball und Sportgymnastik
  • die Durchführung von sportlichen Veranstaltungen
  • den Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleiter/innen

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Mitglieder und Vorstandsmitglieder erhalten Aufwendungsersatz. Der Aufwendungsersatz kann in Form des Auslagenersatzes (Erstattung tatsächlicher Aufwendungen) oder in Form einer pauschalen Aufwandsentschädigung oder Tätigkeitsvergütung (z.B. Ehrenamtspauschale in Höhe des Ehrenamtsfreibetrages gemäß § 3 Nr. 26a EStG) geleistet werden.

Maßgeblich sind die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, die steuerlichen Vorschriften und Höchstgrenzen, sowie die finanzielle Leistungsfähigkeit des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein führt als Mitglieder:

  • Erwachsene (ab dem vollendeten 18. Lebensjahr)
  • Kinder u. Jugendliche
  • Ehrenmitglieder

Mitglied des Vereins kann jeder ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse und Religion werden.

Der Antrag um Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen; der Vorstand entscheidetüber die Aufnahme. Die Aufnahme Minderjähriger kann nur mit schriftlicher Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erfolgen.

Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr haben das aktive Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft end

  • mit dem Tod des Mitglieds
  • durch Austritt, der nur schriftlich für den Schluss eines Kalenderjahres zulässig und spätestens 6 Wochen zuvor zu erklären ist
  • durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied 6 Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung
  • diese Rückstände nicht bezahlt oder sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat
  • durch Ausschluss, wenn das Mitglied in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen sowie sich vereinsschädigend verhalten hat
  • durch Ausschluss, wenn das Mitglied Mitglieder des Vorstands in der Öffentlichkeit beleidigt oder den Verein in der Öffentlichkeit massiv in beleidigender Form kritisiert

Der Ausschluss eines Mitglieds wird durch den Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen und dem Mitglied schriftlich mitgeteilt. Hiergegen kann das Mitglied innerhalb von einem Monat nach Zugang des Ausschlussschreibens schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet mit einfacher Mehrheit endgültig. Bis zum Abschluss dieses vereinsinternen Verfahrens ruhen sämtliche Rechte des Mitgliedes.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Art, Höhe und Fälligkeit legt die Mitgliederversammlung fest. Sonderbeiträge können als Umlagen nur auf Beschluss einer Mitgliederversammlung erhoben werden und zwar nur für Zwecke, die der Erfüllung der gemeinnützigen Vereinsangelegenheiten dienen.

Ehrenmitglieder sind grundsätzlich von der Beitrags- und Umlagepflicht befreit.

Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft verpflichtet am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge teilzunehmen. Das hat das Mitglied in der Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu erklären. Laufende Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein mitzuteilen. Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages/der Gebühren/der Umlage keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche dem Verein mit der Beitragsein ziehung sowie evtl. Rücklastschriften entstehenden Kosten.

Der Vorstand ist ermächtigt, Beiträge auf Antrag zu stunden, zu ermäßigen oder zu erlassen.

Die Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • der Ältestenrat

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder und Organe bindend. Die Mitgliederversammlung hat das Recht, gefasste Beschlüsse wieder aufzuheben. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll in den drei ersten Monaten des Kalenderjahres stattfinden.

Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung hat spätestens zwei Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die öffentliche Bekanntmachung z.B. in der Tagespresse, im amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde Eschenburg oder als öffentlicher Aushang gilt als ausreichend; eine persönliche Einladung der Mitglieder muss nicht erfolgen.

Die Tagesordnung soll enthalten:

  • Bericht des Vorstands
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Entlastung des Vorstands
  • Neuwahl des Vorstands
  • Wahl von zwei Kassenprüfern
  • Anträge

Anträge zur Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden oder dessen Vertreter schriftlich einzureichen.

Der Vorsitzende oder sein Vertreter leiten die Versammlung.

Über die Versammlung hat der Schriftführer eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vorsitzenden bzw. dem Leiter der Versammlung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. (Enthaltungen zählen nicht mit). Eine Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

Eine Neufassung oder Änderung der Satzung kann nur mit 2/3 Stimmenmehrheit beschlossen werden. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen.

Wahlen erfolgen durch Handaufheben wenn nur 1 Kandidat zur Wahl steht. Schriftliche Abstimmung per Stimmzettel muss erfolgen, wenn 2 oder mehr Mitglieder kandidieren. Mitglieder die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt.

Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss, bestehend aus 3 Mitgliedern, zu bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchzuführen und ihr Ergebnis bekannt zu geben.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn dies ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angaben von Gründen beantragt. In diesem Fall sind alle Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.

Außerordentlichen Versammlungen stehen die gleichen Befugnisse zu, wie den ordentlichen.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • die Wahl des Vorstands
  • die Entgegennahme der Jahres- und Kassenberichte des Vorstands
  • die Entlastung des Vorstands
  • die Wahl von Kassenprüfern
  • die Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • die Beschlussfassung über Satzungsänderungen
  • die Beschlussfassung über vom Vorstand oder von Mitgliedern gestellten Anträge
  • die Auflösung des Vereins

Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem erweiterten Vorstand und setzt sich zusammen aus:

  • der/dem Vorsitzenden
  • der/dem stellv. Vorsitzenden
  • dem/der Kassierer/in
  • dem/der stellv. Kassierer/in
  • dem/der Schriftführer/in
  • dem/der stellv. Schriftführer/in
  • dem/der Abteilungsleiter/in Senioren (Vorsitz Spielausschuss)
  • dem/der Abteilungsleiter/in Jugend (Jugendleiter)
  • dem/der Abteilungsleiter/in Sportgymnastik

Der Vorstand regelt und beschließt die Verteilung weiterer Zuständigkeitsbereiche und Aufgaben und ist berechtigt eine Geschäftsordnung zu erlassen.

Geschäftsführender Vorstand im Sinne des §26 BGB sind

  • der/die Vorsitzende,
  • der/die stellv. Vorsitzende,
  • der/die Kassierer/in.

Jeweils zwei dieser Personen sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Sie vertreten den Verein im Sinne des §26 BGB gerichtlich und außergerichtlich und zeichnen als gesetzliche Vertreter.

Die Wahl des Vorstands erfolgt für 2 Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl eines anderen Vorstands im Amt.

Beim Ausscheiden von einzelnen Vorstandsmitgliedern kann sich der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch Vorstandsbeschluss aus der Reihe der Mitglieder ergänzen.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben sowie alle die Aufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Dem Vorstand obliegt insbesondere der Umgang mit Behörden und Sportverbänden, die Entscheidung über alle Vertragsabschlüsse, deren Änderung und Kündigung, sowie alle weiteren rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen. Der Vorstand kann intern eine Aufgaben- und Zuständigkeitsregelung festlegen. Weitere Aufgaben sind:

  • die Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder
  • die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  • die Delegation von Aufgaben und Einsetzung von Ausschüssen
  • die Überwachung und Förderung des Spielbetriebs
  • die Planung und Durchführung von Vereinsveranstaltungen
  • die Repräsentation des Vereins
  • die Vorprüfung der Gewinn- und Verlustrechnung, Haushaltsansätze, Finanzplanung
  • die Schlichtung aller Streitigkeiten innerhalb des Vereins und Entscheidung über alle erhobenen Widersprüche in Zusammenarbeit mit dem Ältestenrat

Der Vorstand muss regelmäßig zu Sitzungen zusammenkommen und ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind. Die Sitzungen des Vorstands sind nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbei zuführen. Ausnahmsweise kann ein Beschluss auch schriftlich durch Rundfrage bei allen

Vorstandsmitgliedern unter Angabe des Beschlussgegenstands herbeigeführt werden.

Der Ältestenrat besteht aus mindestens 3, höchstens 5 Mitgliedern, die im Rahmen der regelmäßigen Vorstandswahlen von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

In den Ältestenrat können nur Mitglieder gewählt werden:

  • ordentliche Mitglieder die das 40. Lebensjahr überschritten haben und mindestens 3 Jahre Mitglied des Vereins sind,
  • Ehrenmitglieder

Der Ältestenrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Über die Sitzungen ist ein Protokoll zu führen, in das die Beschlüsse im Wortlaut aufzunehmen sind.

Der Ältestenrat handelt in Vertretung der Mitglieder. Ihm obl

  • die Pflege guter Beziehungen der Vereinsmitglieder untereinander, zum Vorstand und zu den Ausschüssen. Insbesondere sollen persönliche Angelegenheiten und Differenzen im Vereinsinteresse außergerichtlich geschlichtet werden.
  • die Beratung des Vorstands in wichtigen Vereinsangelegenheiten, insbesondere hinsichtlich der Änderung des Vereinszwecks, der Ehrung von Mitgliedern und anderen Personen, das Verfahren gegen Mitglieder, der Eingehung von finanziellen Verpflichtungen welche den gewöhnlichen Rahmen der Geschäftsführung übersteigen.

Der Vorstand ist daher auch verpflichtet, den Ältestenrat in diesen Fällen vor einer Beschlussfassung zu hören. Dem Ältestenrat steht in diesen Fällen das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die endgültig entscheidet.

Ein Vorstandsmitglied kann nicht Mitglied des Ältestenrats sein.

Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Sie haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit umfassend zu überprüfen. Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge.

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung Bericht über das Ergebnis ihrer Prüfungen und empfehlen dieser ggf. die Entlastung des Vorstands.

Die Kassenprüfer können nur einmal direkt wiedergewählt werden.

Sie dürfen nicht Mitglieder des Vorstands sein.

Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag des Vorstands ein Mitglied zum Ehrenmitglied ernennen. Für den Beschluss ist die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Eschenburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Eschenburger Ortsteil Eiershausen zu verwenden hat.

Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte Liquidatoren.

Vorstehende Neufassung der Satzung wurde am 19.01.2013 in Eiershausen beschlossen und in Kraft gesetzt, sie tritt an Stelle der bisherigen Satzung vom 06.02.2010.